Zur Berichterstattung der Rheinpfalz in der Woche vom 08.-14.05.2011

 

„Keine sachliche Auseinandersetzung mehr“, so wurde das Interview mit den beteiligten Landwirten und dem Kreisvorsitzenden des Bauernverbandes, Herrn Eberhard Hartelt, vom 12. Mai 2011 überschrieben.   

 

Dem können wir nur beipflichten, wenn wir lesen, dass die Essenz der Hauptargumente der Befürworter auf den Slogan „Biogas ja – aber nicht bei uns“, so Hartelt, reduziert wird.

 

Herr Hartelt verfolgt mit seinen unsachlichen Anschuldigungen, wie „Heuchlerei" der Gegnerschaft oder dem Vorwurf man wolle mit dem Aufgreifen dieser Problematik den amtierenden Ortsbürgermeister von Göllheim zu Fall bringen, bewusst weiter seinen Vorsatz zur Ablenkung von den Inhalten

 

Die Ausgangsfrage nach „sachlicher Auseinandersetzung“ darf an dieser Stelle durchaus kritisch reflektiert werden.

 

Etliche in diesem Interview vorgetragene unsachlichen Argumente werden schon seit geraumer Zeit von uns widerlegt.   

   

Ebenso erscheint das 'Interview': "So werden wir unabhängig von Putin & Co." mit Vertretern der Firma JUWI "Bio" AG, vom 14. Mai 2011, eher als Werbeauftritt für die Methangasanlage, denn als kritisch hinterfragender Beitrag.

 

Die Krone der unsachlichen Auseinandersetzung jedoch, beanspruchte die Donnerberger Rheinpfalzausgabe für sich selbst.   

In dem Donnersberg Echo vom 14. Mai 2011 wurden alle bisherigen Auseinandersetzungen zwischen FWG und CDU wieder aufgerollt.

 

Dabei nimmt die Redakteurin Frau Anja Hartmetz Bezug zur damaligen Situation als auch der aktuellen Auseinandersetzung, ohne sich selbst bei allen Beteiligten eingehend im Vorfeld informiert zu haben.   

 

Der Kommentar von Frau Hartmetz im Donnersberger Echo zeigt eindeutig ihren Standpunkt auf, was insoweit ja auch zum Wesen eines Kommentars gehört.

 

Was jedoch als zumindest äußerst unpassnd und unfair wahrgenommen wird, ist die Tatsache, dass hierbei das äußerst fragwürdige Mittel der persönlichen Diffamierung, Unterstellung.... zum Einsatz gebracht wurde. 

 

Die Presse- und Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut, mit dem man in einer so exponierten Stellung, aber eben auch verantwortungsvoll umgehen sollte.

   

Die Sache um die es hier wirklich gehen sollte, nämlich die „Bio“gasanlage spielt dabei keine Rolle mehr – soll wahrscheinlich auch gar keine Rolle mehr spielen, um vom Eigentlichen abzulenken.

   

Solche Informationen, wie im Donnersberger Echo erhält man auch am Stammtisch und muss deshalb keine Rheinpfalz beziehen.

 

Koch und Waltgenbach, Progoellheim