Kommentar Progoellheims zur Bewertung der Einsprüche gegen die geplante Bio'gasanlage durch Herrn Verbandbürgermeister Magsig in der Rheinpfalz vom 14.07.2012 

 

Herrn Verbandsbürgermeister Magsig unterläuft bei seinem Fazit, zu den abgegebenen Einsprüchen, ein kleiner aber entscheidender Fehler:

man befindet sich derzeiterst in der „1. Einspruchsphase“, er vergleicht das jetzige Ergebnis jedoch mitdem Ergebnis der letztjährigen „2. Einspruchsphase“.

 

Ein gravierender Unterschied, gerade wenn man bedenkt, dass bei der damaligen ersten Einspruchsphase, auch aufgrund mangelhafter Bürgerinformation, kaum bzw. keine Einwände zu verzeichnen waren.

In diesem Zusammenhang auch noch von weniger Widerstand zu sprechen - da ist der Wunsch wohl eher Vater des Gedankens!

 

Hier wird nach unserem Dafürhalten eine „Desinformationsstrategie“ betrieben.

 

Der wachsende Widerstand inder Bevölkerung, in und um Göllheim (vgl. auch Bürgeranträge in Göllheim, Weitersweiler u. Rüssingen, welche von Herrn Schifferstein unterschlagen wurden), ist nicht mehr zu leugnen.

 

Gerade bei Berücksichtigung dieses Gesichtspunktes sollte das jetzige Einspruchergebnis mehr als richtungweisend für die Kommunalpolitik gewertet werden und den Gegnernweiterhin Zuspruch und Mut verleihen.

 

Besser als eine schönfärberische quantitative 'Analyse', wäre wohl endlich eine ehrliche Auseinandersetzung mit den gravierenden Nachteilen der sogenannten 'Bio'gasanlage die die Interessen der Bürger berücksichtigt – frei nach dem Motto: 'Global denken – lokal handeln' !!!!!

 


Koch / Waltgenbach, Progoellheim