13.06.2011:

  

Kommentar Progoellheim zu Artikel: „Wie hält es Göllheim mit dem Biogas?“ und „Zur Sache...“ der Rheinpfalz - Lokalred. Kirchheimbolanden, Donnersberger Ausgabe v. 11.06.2011

 

Mit großem Erstaunen hat Progoellheim ein weiteres Mal zur Kenntnis genommen, dass seitens der Donnersberger Lokalredakteurin, Frau Anja Hartmetz, weiterhin vehement versucht wird die Kritiker der Methangasanlage in ein schlechtes Licht zu rücken, indirekt die ca. 800 eingereichten Einsprüche schlecht zu reden, diesen Bürgern ihre eigene Meinung abzusprechen und dies alles nur mit „Halbwahrheiten“ sowie „Panikmache der Ablehner“ abzutun (selbstverständlich nur im Stile von:...“Vorwürfen der Betreiber und Behördenvertreter...“).

 

Geht es der Donnersberger Lokalredaktion in Person von Frau Anja Hartmetz um Meinungsmache oder um die Darstellung der konkreten Probleme, die mit der geplanten Anlage einhergehen?

Leider wird letzteres immer öfter direkt oder indirekt durch Diffamierungen der Kritiker ersetzt.

 

Warum wird die Tatsache verschwiegen, dass es in ganz Deutschland bereits sehr viele Initiativen gibt die sich bundesweitunter:

http://www.initiativen-mit-weitblick.de, zusammengeschlossen haben, welche mit guten und sachlich begründeten Argumenten die Entstehung von Methangasanlagen auf Basis vonnachwachsenden Rohstoffen (NawaRo) ablehnen (Flächenverbrauch, Wirkungsgrad, Ethik,Verkehrsbelastung, NawaRo-Bonus, Bodenerosion ...etc.).

 

Wir fragen uns weiterhin:

 

Warum fragt die Lokalredaktion bei der Göllheimer VG nicht erst einmal die genaue Anzahl der eingegangenen Widersprüche an:

- sind die geschätzten 350 Einsprüche *, allein der Göllheimer Bürger nicht von Interesse...?

(* bei ca. 2900 Wahlberechtigten - Stand Juni 2009)

 

Wieso macht Fr. Hartmetz sich nicht die Mühe,folgende, in Ihrem Artikel genannte 'Fakten', auf Richtigkeit zu überprüfen:

· 34.000.000 Kilowattstunden verwertbarer Gesamtengiegehalt zu   

nennen, anstatt richtigerweise von 29.000.000 Kilowattstunden  

(Angabe-juwi-Planungsunterlagen) zu sprechen 

·  600 Hektar benötigte Anbaufläche? Juwi selbst spricht von  

650 ha

· 15.000 ha Gesamtlandwirtschaftliche Fläche um die Anlage? - die VG-Göllheim hat mit denSiedlungsflächen und dem Wald eine Gesamtfläche von ca. 7.500 ha, bei weiteren Flächen käme sofort die geplante Albisheimer Anlage ins Spiel und müsste Berücksichtigung finden


Zu Spekulationen bezüglich des Ergebnisses der repräsentativen Meinungsumfrage möchten wir uns an dieser Stelle nicht hinreissen lassen...

 


Koch / Waltgenbach, Progoellheim