Bürgerbegehung ein Erfolg

 

Die annähernd 40 Teilnehmer der Bürgerbegehung am Samstag (21.6.2014) konnten sich bei wunderschönem Sommerwetter ein Bild von den fortschreitenden Bauarbeiten, an den fünf Windrädern im Göllheimer Wald, machen.

 

Während der Wanderung wurde von Vertretern der Bürgerinitiativen über die fortschreitenden Baumaßnahmen und die damit einhergehenden gravierenden Nachteile für die Umwelt – für jeden erkennbar - berichtet.

 

Für jeden Mitwanderer wurde der Umweltfrevel  

(vgl. Filmdokumentation Climate Crimes) besonders am Schweinskopf eineutig sichtbar:

Hier wurde eine riesige Schneise in den Wald gehauen und zur Errichtung eines Windrades eine relativ große Waldfläche abgeholzt, obwohl in zweihundert Meter Entfernung freies Feld zur Verfügung gestanden hätte...

 

Die ungefähr drei Stunden dauernde Begehung bot zahlreiche Gelegenheiten zu interessanten Gesprächen und einem intensiven Meinungsaustausch.

 

Besonders erwähnenswert sind hier die ausführlichen Erläuterungen durch Herrn Viessmann, Vertreter des Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) oder auch die Ausführungen von Herrn Detlof Graf von Borries.

 

Zahlreiche Teilnehmer äußerten sich bestürzt über die landschaftlichen Zerstörungen und die finanziellen Belastungen  

die mittel- und langfristig auf die Kommunen, durch solche Mega-Projekte, zukommen können.

Der sich langsam entwickelnde Sinneswandel und Wille zum Widerstand in der Bevölkerung wird von vielen als positive Entwicklung gesehen.

 

Progoellheim, den 22.6.2014

 

Hinweis: Progoellheim, ist grundsätzlich für regenerative Energien. Gerade Windräder können bei Grundlage von intelligenten Stromnetzen, geeigneten Standorten (keine Naturzerstörung; ausreichendem Abstand zu Wohnsiedlungen) eine Alternative sein.

 

"Flächendeckender Wildwuchs", bei welchem solche Projekte ohne jegliche Rücksicht auf die Natur durchgepeitscht werden und nur der Profit zählt, werden von uns abgelehnt.  Im Bezug auf die entstehenden Windräder im Pfälzer Wald ist zu sagen, dass jeder Baum, welchem diese Bauprojekte zum Opfer fallen bzw. bereits gefallen sind, ein Baum zu viel ist.  

 

 

 

 

Anmerkung Progoellheims:  

 

Anstelle dieser Bürgerbegehung mit Ziel Göllheimer Wald, hätte man ebenso das Zielder derzeitigen Baustelle "Energiepark Göllheim" ('Industriegebiet Ost' ?) wählen können.  

Bei dieser Wanderung geht um eine konstruktiv-kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Windkraft im Göllheimer Wald - "Zerstörung von Naturreservaten (Wald) im Namen des Klimaschutzes".  

Alle Interessierten sind herzlicheingeladen. Wir freuen uns auf interessante Gespräche...